January 2nd, 2010
Du liebes Kind – Freund meiner Tyrannei.
Ich durchbrenns dir dreimal und mit staunen gesagt:
So zusammengesteckt wird deine Jacke wohl bersten;
Flächendeckend nachverlassen und abgegessen wird dein Teller..
Hör auf mit diesem zu-Gott-sich-begeben,
stell ab die Flucht zum Wortsag auf wiedersehen und sieh wie gut ich dir vortanzen kann..
Kind:
Ach, mein Herr, hier gibts durch keinen Rat hindurch einen Freund;
Der Schweiß auf meiner Stirn will nicht mehr heilen.
Schlecht ist mir den ganzen Tag aus mittendrin zerwühlt sich das Laken meiner dünnen Haut
- die Farbe schwarz zu UN-Zeiten und angeschweißt und rot:
Bernd Kowallik, 1973
Tags: Bernd Kowallik, Fragment, Gedicht, Poesie
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December 15th, 2009

f.l.t.r. Jörg Breitbart, Martin Hünniger, Tim Helbig, Stephan Hepper
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Jörg Breitbart (Klavier), Tim Helbig (Perkussion), Stephan Hepper (Querflöte) und Martin Hünniger (Gitarre) präsentierten am vergangenen Wochenende ein Konzert, das sich nicht ohne weiteres in bestehende Kategorien einordnen lässt
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Was die vier Musiker am Samstagabend entstehen ließen, konnte vom Publikum nicht erahnt werden. Nichts war vorhersehbar – gerade im Fluss einer Melodie angekommen, donnerte Tim Helbig mit dem Schlagzeug die Harmonie in den Abgrund, wo sie von Stephan Hepper an der Querflöte wieder aufgefangen wurde. Intuitive, progressive Musik, die es dem Publikum abverlangte, sich auf das Neue einzulassen – wollte es sich gerade wohlig einem entstandenen Rhythmus ergeben, begannen gerade die Köpfe und Füße gleichförmig zu wippen, zerschmetterten neue Klänge das Gewachsene, wirbelten es auf, zersägten es. Wie viel an diesem Konzert improvisiert war und wie viel einer komponierten Ordnung unterlegen, blieb für den Hörer undurchschaubar. Der Klang ihrer Instrumente war für die Musiker dabei nicht genug: Neben elektronischen Effekten, machten sie auch die Ständer ihrer Mikrofone und Flaschen zu Klangkörpern. Sie erschufen einen Film, dessen Handlung im Kopf eines jeden Hörers einen anderen Verlauf nahm, einen Film mit dunklen, verwinkelten Gassen, mit Wasserfällen, Vogelschwärmen und unerwarteten Wendungen. Das Ende war Stille.
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TLZ 12/15/’09 by Jördis Bachmann
Tags: concert, live, Press, review
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December 12th, 2009

We have the chance to perform tonight at Kunsthof Jena. Feel invited everybody. more infos here.
Tags: concert, live
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November 30th, 2009
We had the opportunity to perform in Tröbnitz at Kl. Langmann’s Saalgalerie. Here is a short excerpt from the opening of the concert:
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Tags: concert, live, recording
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November 21st, 2009
Friday, 27th of November. Saal-Galerie, Tröbnitz, Tor Weg 1. Beginn at 8pm.
Tags: concert, live
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October 25th, 2009
On Wednesday the 28th we’re planning to give a small concert with our side project “Dandy Desmond Absurds” at Enrico Leimer’s “Salon der Künste” Lutherstraße 7 in Jena. Start will be around 8:30.
We promise to play inspired music for musicians only. 
So if you’ve something better to do take your time somewhere else, otherwise it will be our pleasure to alienate you there.
Tags: concert
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September 21st, 2009
The Dandy Desmond Doping Tour featuring Mathias Krauß.
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Tags: Fragment
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August 27th, 2009
Sag mir bitte, WER???, braucht Deine Sinnfreien Testberichte von “Colorfoto”.
Denk, jeder mündige Mensch, welcher das nötige Kleingeld hat sich solch ein “Teil” zu leisten, wird nicht Aufgrund Deiner ach so aufschlussreichen Bewertungen (Gesamtergebnis 74,5 von??? 1-10??? 0-100??? 74-1000???)sofort zuschlagen, oder auch nicht.
Immerhin hat es der Tiger, bzw. sein Blatt für gut oder schlecht befunden…
Such Dir einen Job, oder besser noch, stornier Dein Colorfotoabo.
Keine Sau Interessiert sich für Deine Sterilen Zahlen.
Falls ich jemals einer lieben Fee begegnen würde und drei Wünsche frei hätt……
BITTE verschon mich mit “Testberichten” von tiger46, das wärs…
oink oink
Tags: Fragment, Gedicht, Poesie
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August 14th, 2009
Here it is: Our interpretation of Dandy Desmond’s “Hiroshima”, the first movement of The Suite for Electric Guitar and small Ensemble. Recorded at Stephan’s studio last evening. The first live performance of this piece included spoken words by Steven Hopp, which we present here by his kind permission. However the recorded version doesn’t include his contribution:
“der tod kommt nach
klickerklickerklickerklick
ein geigenzähler sucht weinend nach dem nächsten fallout,
seine gummihandschuh streicheln zart die gräber, von der sonne ganz bleich
die luft flirrt umher
im akkord vermehren sich termitenseelen in ihren alten bauten
klickerklickerklickerklick
der bleibeschürzte geigenzähler rührt ein pilzragout in tschernobyl 2009”
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Tags: Fragment, Hiroshima, Steven Hopp
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August 13th, 2009
Stinkrübe des Feldes,
wir essen dich morgens, mittags und abends.
Dich als stinkenden Brei
verzehren wir,
wissend, daß dein ekler
Geschmack
nur Antizipation der Sättigung.
Stinkrübe des Kellers,
wir essen dich morgens, mittags und abends.
Bewußt,
daß deine Anspruchslosigkeit
Vorbild unseres sündigen Veganertums.
Dein grünes Haar rote Beete.
Stinkrübe des Einweckglases,
wir vergessen dich frühlings, sommers wie winters,
da dein olfaktorischer Reiz
unsere Papillen und Zilien
befreit
durch Abgeschlossenheit.
Amen.
Tags: Gedicht, Ode, Poesie, Stinkrübe
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